Kommuniqué des erzbischöflichen Büros vom 8. Oktober 2019

Das Erzbistum der orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa wurde am 7. Oktober 2019 offiziell in das Moskauer Patriarchat eingegliedert durch ein Dekret seines Heiligen Synod. Damit endet eine Periode geistlicher und pastoraler Schwierigkeiten und kanonischer Unsicherheiten, die sich nach der Aufhebung des Status eines Exarchats, der dem Erzbistum im Jahr 1999 durch das Patriarchat von Konstantinopel verliehen worden war, und dem „Bescheid der Unterwerfung“ unter die griechischen Metropolien, der diese Aufhebung begleitete, ergeben hatten.

Das Erzbistum profitiert nunmehr von einem neuen kanonischen Status, bei dem alle seine liturgischen, pastoralen und kirchlichen Eigenheiten bewahrt bleiben, wie auch seine administrative, finanzielle und immobilienbezogene Verwaltung, wie sie seit seiner Gründung durch Metropolit Evlogij im Geist der Akten und Entscheidungen des Moskauer Konzils von 1917-1918 begründet wurden.

Bewahrt wird gleichfalls die Gesamtheit des Erzbistums in seiner geographischen, ethnischen und sprachlichen Vielfalt, wie sie sich aufgrund der historischen Ereignisse seit beinahe einem Jahrhundert entwickeln durfte. Dem Moskauer Patriarchat in der Person seines Patriarchen Kyrill von Moskau und ganz Rußland, wie auch dem patriarchalen Heiligen Synod sei gedankt für seine Unterstützung, durch die es die missionarische Berufung des Erzbistums in Westeuropa bewahren hilft.

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